Wer mit dir spricht

Ich kenne das Leben zwischen zwei Welten von innen.

Ich war jahrelang selbst unterwegs. Was daran schön ist und was daran schwer wird, weiß ich nicht aus dem Lehrbuch.

Bei GutZuDir gibt es kein Team und keine Vermittlung: Du schreibst mir, und du sprichst mit mir.

Papiercollage: eine anonyme Silhouette, angekommen vor einer warmen Sonne, daneben eine wachsende Pflanze.
  • Sozialpädagogin
  • B.A. Soziale Arbeit
  • Beratung, keine Therapie
  • Im Video-Gespräch

Mein Weg

Was mich hierher gebracht hat

  1. Das Leben zwischen zwei Welten

    Ich war jahrelang selbst unterwegs. Ich kenne den Moment, in dem die erste Zeit vorbei ist und der Alltag anfängt: die Sprache, die im Kopf noch übersetzt wird, das Netz, das zu Hause geblieben ist, die Frage, ob ich mir das zu leicht vorgestellt hatte.

    Und ich kenne die Tage, an denen es genau richtig war. Beides stimmte, oft am selben Tag.

  2. Der Weg in die Soziale Arbeit

    Studiert habe ich Soziale Arbeit und mit einem Bachelor abgeschlossen. Geblieben ist davon weniger eine Methode als eine Blickrichtung: Ich schaue zuerst auf das, was bei dir schon da ist, und nicht auf das, was fehlt.

    Wer zwischen zwei Ländern lebt, hat meistens mehr hinbekommen, als es sich gerade anfühlt.

  3. Warum genau diese Menschen

    Wer zwischen zwei Welten lebt, bekommt auf eine schwere Zeit oft die falsche Antwort. Von zu Hause kommt: Dann komm doch zurück. Von hier kommt: Du hast es dir doch so ausgesucht. Und in einer Beziehung aus zwei Ländern wird irgendwann jeder Konflikt an der Herkunft festgemacht.

    Genau da arbeite ich. Nicht weil ich alles kenne, was du kennst, sondern weil ich weiß, wie schnell aus einer normalen schweren Zeit eine Herkunftsfrage gemacht wird.

Qualifikation

Was ich gelernt habe

Abschluss
Bachelor of Arts, Soziale Arbeit
Berufsbezeichnung
Sozialpädagogin
Beratungsform
Psychosoziale Beratung im Video-Gespräch, ausschließlich online

Was ich nicht bin: Psychologin oder Psychotherapeutin. Ich führe diese Titel nicht, und ich arbeite auch nicht so. Wenn du auf dieser Seite nach einer Approbation suchst, findest du keine. Das ist kein Versehen. Ich sage dir lieber genau, was ich kann, als ungefähr etwas, das nach mehr klingt.

Der Unterschied

Wenn einer sagt: Das ist unsere Kultur

Der Satz fällt in vielen Gesprächen. Manchmal erklärt er wirklich etwas. Manchmal kommt er beim anderen ganz anders an.

Was gesagt wird

Das ist bei uns eben so.

Gemeint ist oft: So habe ich es gelernt, und ich möchte, dass du das verstehst.

Was ankommt

Daran lässt sich nichts ändern.

Ab da geht es nicht mehr um die Sache, sondern um Herkunft. Und das Gespräch ist zu Ende, bevor es angefangen hat.

Was ich dann frage

Die Frage ist nicht, wer von euch recht hat. Die Frage ist, worüber ihr eigentlich streitet.

Ich frage nach, was ihr meint, wenn ihr Kultur sagt. Manchmal steht die Herkunft wirklich im Kern der Sache, dann arbeiten wir genau dort. Oft ist sie das Wort, in dem gerade gestritten wird, und darunter liegt eine Erwartung, die nie ausgesprochen wurde.

Ich sage dir nicht, was du tun sollst. Ich höre zu, ich frage nach, und ich sortiere mit dir, was zusammengehört und was nur zufällig gleichzeitig passiert.

Wer allein kommt, hört dieselbe Erklärung oft von sich selbst: Es liegt am Land, es liegt an mir, ich hätte das vorher wissen müssen. Auch da schaue ich zuerst, was tatsächlich zusammenhängt.

Wenn ihr zu zweit kommt, steht der ausführliche Weg dorthin auf der Seite interkulturelle Paarberatung.

Der Name

Warum die Praxis GutZuDir heißt

Der Name ist die kürzeste Fassung von dem, was ich für richtig halte.

GutZuDir steht für das, was in stressigen Übergängen oft zu kurz kommt: gut zu dir selbst zu sein. Nur wer gut zu sich selbst ist, kann auch gut zu anderen sein, genau dafür ist Beratung da.

Bei den Menschen, mit denen ich arbeite, fällt genau das als Erstes weg. Wer zwischen zwei Welten lebt, hält viel zusammen: eine Beziehung, zwei Familien, zwei Sprachen, oft dazu die Erwartungen von beiden Seiten. Das kostet Kraft, die niemand nachzählt, man selbst am wenigsten.

Abgrenzung

Was ich nicht mache

Damit du vorher weißt, woran du bist, und nicht erst im Gespräch.

Diagnosen

Ich stelle keine Diagnosen. Bei mir bekommst du kein Etikett, das dir hinterher anhängt. Was du erzählst, bleibt in deinen Worten und wird nicht in eine Kategorie übersetzt.

Wenn du eine fachliche Einordnung brauchst, die einen Namen trägt, ist das eine ärztliche oder psychotherapeutische Aufgabe und nicht meine.

Behandlung und Therapie

Ich behandle nichts. Beratung und Behandlung sind zwei verschiedene Dinge, und der Unterschied ist kein Kleingedrucktes: Wenn dein Thema eine Behandlung braucht, ist Beratung dafür das falsche Format, egal wie gut das Gespräch läuft.

Das ist einer der Gründe, warum das erste Gespräch nichts kostet. Zeigt sich darin, dass du etwas anderes brauchst, sage ich es dir dort, und du hast nichts dafür bezahlt.

Hilfe im Notfall

Ich bin keine Notfallhilfe. Ich bin nicht rund um die Uhr erreichbar, und zwischen zwei Gesprächen kann es dauern, bis du eine Antwort von mir bekommst.

Wenn es gerade akut ist, brauchst du jemanden, der sofort da ist. Das bin dann nicht ich.

Erzähl mir, was gerade ist

Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

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